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Café Mozart Kontakt Informationen

Café Mozart

Info

1994 von der Familie Querfeld übernommen, diese renovierte es und hauchte ihm wieder den traditionsreichen Geist eines Wiener Kaffeehauses ein.

Geschichte

Das Café Mozart - Kaffeehausstandort seit 1794

Am heutigen Standort des Café Mozart befand sich Jahrhunderte lang das Bürgerspitalzinshaus - ein zwischen Lobkowitzplatz, Kärntnerstraße und Gluckgasse gelegener Gebäudekomplex – der auf ein 1305 von Rudolf III. gestiftetes Nonnenkloster und Spital zurückgeht. 1783 bis 1790 erfolgte der Umbau des Bürgerspitals in ein gewaltiges Zinshaus (10 Höfe, 20 Stiegen, 220 Wohnungen, zahlreiche Geschäfte). Die prominentesten Mieter waren Ferdinand Raimunds Vater, Franz Grillparzer und Johann Emanuel Schikaneder (Librettist der Zauberflöte).

Apropos Zauberflöte: 3 Jahre nach Mozarts Tod eröffnete ein gewisser Georg Pöhlein im Bürgerspitalzinshaus ein Café. Dieses wurde 1825 von Simon Corra übernommen, der hier den ersten klassischen Schanigarten Wiens mit Tischen, Stühlen und Kübelpflanzen errichtete. 1840 erfolgte eine Neuübernahme: Das Kaffeehaus trug von da an den Namen des neuen Besitzers - nämlich Café Katzmayer - und war ein Treffpunkt für Journalisten, Schauspieler und Literaten.

Im Zuge der Stadterneuerung wurde das Bürgerspitalzinshaus zwischen 1873 und 1883 abgebrochen (1882: Abbruch des Kaffeehauses), auf seinem Areal entstanden eine Reihe neuer Häuser sowie die Tegetthoffstraße, die Führich- und Maysedergasse. In dem neu errichteten Haus Ecke Maysedergasse und Albertinaplatz eröffnete in Nachfolge des „Katzmayer” wieder ein Lokal, das 1929 den Namen Café Mozart erhielt.

In diesem Jahr wurde es von der Familie Hornik übernommen, die es bis 1985 führte. Danach erwarb eine japanische Kaufhauskette das Café Mozart. 1994 übernahm schließlich die Familie Querfeld das Kaffeehaus, renovierte es und hauchte ihm wieder den traditionsreichen Geist ein, der für ein echtes Wiener Café typisch ist. Für gediegene Kaffeehauskultur sorgt die Geschäftsführerin Andrea Winkler (geborene Querfeld).

Wie sehr das Café Mozart mit der Geschichte Wiens verknüpft ist, zeigt auch die Tatsache, dass es in dem legendären Film „Der dritte Mann” (Hauptdarsteller: Joseph Cotton und Orson Welles, Regie: Carol Reed) eine Rolle spielte. Für dieses 1948 gedrehte Stück Filmgeschichte schrieb der britische Schriftsteller Graham Greene das Drehbuch. Er wohnte 1947 in Wien im Hotel Sacher und liebte es, seinen Kaffee im Café Mozart zu genießen.

Diese Vorliebe schlug sich auch im Drehbuch nieder, in der er eine Szene im Schanigarten des Café Mozart spielen ließ. Aber nicht nur Graham Greene, sondern auch Anton Karas, der die weltberühmte Titelmusik für den „Dritten Mann” schrieb, war vom „Mozart” so angetan, dass er einen „Café Mozart Walzer” komponierte.

Adresse: Albertinaplatz 2, 1010 Wien, Österreich
Telefonnummer: 01 24100200
ta.neiw-efac@trazom
Stadt: Innere Stadt
Postleitzahl: 1010


Öffnungszeiten

Montag: 08:00–00:00 Uhr
Dienstag: 08:00–00:00 Uhr
Mittwoch: 08:00–00:00 Uhr
Donnerstag: 08:00–00:00 Uhr
Freitag: 08:00–00:00 Uhr
Samstag: 08:00–00:00 Uhr
Sonntag: 08:00–00:00 Uhr


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Unfassbarer Andrang - die Schlange vor der Türe erschreckend lang. Wir haben zum Glück reserviert. Davon weiß aber leider der Kellner nix. Er bleibt aber hilfsbereit und bittet uns etwas zu warten. Ein kleiner Tisch wird frei. Es wird Lachs, Beef Tartare und ein Toast. Alles ohne Fehl und Tadel - das Tartare sehr gut. Service sehr freundlich, in der Vorweihnachtszeit spielt es sich mörderisch ab - es wuselt. Interieur wie aus dem Kaffeehaus Bilderbuch. Preise natürlich der Lage geschuldet gehoben.
Wir lieben es hier .... Viel besser als Cafe Sacher.nBesonders gefällt uns:nDie höfliche Bedienung eben Wiener Original, zuvorkommend und auf Perfektion bedachtnDie guten Torten und Kuchen. Geheimtipp Maroniblüte und PunschwürfelnErstklassige Tee Auswahl: von unserem Lieblingsladen demmer. Hochwertig im Kännchen mit Zucker am Holzstiel. Optimal temperiertnSuper andere Getränke: Wiener Schokolade... Heiße Schokolade mit RumnDas schöne Ambiente: mit Blick auf die Albertina und in schöner und gemütlicher InneneinrichtungnUnd ein Bonus: abends gibt's noch eine herzhafte Karte.. haben wir noch nichts von bestellt sah aber lecker aus. Toll abends dort noch was kleines Essen zu können
Wir waren im Mozart Café und es war wirklich ausgezeichnet. Der Apfelstrudel mit Sahne und der Gugelhupf waren beide sehr lecker. Wir haben sogar spontan einen Platz bekommen. Der Service war sehr freundlich und aufmerksam. Die Preise sind etwas höher, aber die Qualität und das Ambiente rechtfertigen es. Insgesamt ein sehr schönes Café – absolut empfehlenswert!
Ein klassisches Kaffeehaus, dass die Tradition bewahrt. Ambiente, Bedienung und Qualität der Küche sind tadellos. Mein Frühstück mit Eggs Benedict war ausgezeichnet. Die Aussicht auf den Albertinaplatz ist auch bemerkenswert. Ich komme jederzeit gerne wieder.
Das Frühstück Benedict Eggs & Türkischer Kaffee war wirklich sehr lecker und das Preis-Leistungs-Verhältnis war definitiv in Ordnung. Der Service war super und die Bedienung wirklich sehr nett. Der Außenbereich mitten im 1. Bezirk ist auch sehr angenehm. Wir kommen sicher wieder!
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